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Aktuelles


12.12.2019 Stoppen Sie überlange Gerichtsverfahren! Schnellere Klärung der Konflikte durch einen Meditator. Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung.

Konflikte und Streit gibt es in vielen Nachlassverfahren und in oder mit Unternehmen.

Wer in solchen Streitfällen manche Gerichtsverfahren erleben "durfte", hat erfahren: 

es kann Jahre dauern bis zur erstinstanzlichen Entscheidung.
Der Ausgang des Verfahrns ist völlig offen und die Kosten explodieren.

Wenn die Parteien sich durch alle Instanzen quälen, ist auch eine Verfahrensdauer von 10 Jahren nicht unüblich. Die Gerichts- und Anwaltskosten übersteigen dann manchmal den erzielten Betrag.

Manche Gerichte sind völlig überlastet durch Ausfall von Richtern oder weil sie einfach unterbesetzt sind.

Vor kurzem erlebte ich einen Prozess in Cottbus, der sich erstinstanzlich 3 Jahre hinzog und bei dem der Prozessgegner dann noch während des laufenden Gerichtsverfahrens einen Insolvenzantrag gestellt hat. 

Welchen Sinn haben solche Prozesse?

Warum wenden sich dennoch so viele Menschen mit Ihren Streitigkeiten an die überlasteten Gerichte?

Sie kennen keine Alternativen und glauben, sich Ärger zu sparen und die Sache über das Gericht schnell entscheiden lassen zu können.

Wenn man sieht, dass es aber 10 Jahre dauern kann, ist das nicht der beste Weg.

  • Was kann man tun? 
  • Welche Alternativen gibt es?

Die klare Antwort: 

  • Ein Mediationsverfahren durchführen, was in jeder Phase des Konfliktes möglich ist.

Man kann die andere Seite bitten, einem Mediationsverfahren zuzustimmen, zum Finden einer Lösung, 

Beide Konfliktparteien haben Vorteile: Zeit- und Geldersparnis.

Wenn die andere Seite kaufmännisch denkt und klug ist, wird sie zustimmen.

Dann muss gemeinsam ein Mediator ausgewählt und gefunden werden.

Es gibt es ausreichend qualifizierte Mediatoren.

Ich habe beispielsweise meine Ausbildung an der Dresden International University absolviert, aufbauend auf Ausbildungen nach dem Havard Konzept in der Vergangenheit.
Ich bin im Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeit (BMWA).

Der Mediator muss 

  • neutral und unabhängig sein
  • von beiden Parteien beauftragt und 
  • von beiden Parteien bezahlt werden
  • verschwiegen sein.

Bei der Mediation suchen die Konfliktparteien gemeinsam eine Lösung.

Der Mediator moderiert die Verhandlung.

In vielen Fällen lassen sich sachgerechte Lösungen finden.

Ein weiterer Vorteil: die Konfliktparteien sprechen wieder miteinandern.

Zur Mediation nachfolgend noch einige Ausführungen.

Bei welchen Konflikten eignet sich eine Mediation?

  • innerbetriebliche Konflikte
    - Streit unter Mitarbeitern auf gleicher Ebene
    - Streit zwischen Mitarbeitern im Über- oder Unterordnungsverhältnis
    - Konflikte zwischen Geschäftsführern
    - Streit unter den Gesellschaftern
  • Konflikte zwischen Unternehmen 
  • Konflikte zwischen Unternehmen und Behörden, Ämtern ua.
  • Streit unter Erben

Der Jahresbericht des statistischen Bundesamtes umfasst Jahr für Jahr weit mehr als 100.000 Erbfälle. In etwa jedem vierten Erbfall geht es um einen Nachlass von über 100.000 EUR.
Meist wird der Nachlass unter mehreren Erben aufgeteilt (Destatis - Elektronische Veröffentlichungen des Statistisches Bundesamts Deutschland, Erbschaftsstatistik).
Fühlt sich ein Erbe benachteiligt, kommt es oft zu einer Auseinandersetzung unter den Erben.
Wird dieser Erbstreit vor Gericht ausgefochten, so entstehen bei einem Streitwert von 100.000 EUR in der ersten Instanz bereits Prozesskosten in fünfstelliger Höhe.

Mediation als Alternative zur herkömmlichnen gerichtlichen Auseinandersetzung

  • Der Mediator vermittelt im Konflikt
  • schafft eine konstruktive Gesprächsatmosphäre und
  • sorgt für einen fairen Umgang der Beteiligten miteinander.
  • Ihm steht keine Entscheidungskompetenz zu.
  • Der Mediator beschränkt sich darauf, die Beteiligten dabei zu unterstützen, selbst eine sinnvolle Lösung der Streitfragen zu erarbeiten
  • Der Mediator erteilt den Beteiligten normalerweise keinen Rechtsrat und nimmt normalerweise auch keine Bewertung oder Einschätzung der Erfolgsaussichten des Verfahrens vor.
  • Die Mediation wird mündlich in  einem vereinbarten Sitzungstermin durchgeführt.
    Schriftsätze werden nicht ausgetauscht.

Welche Alternartiven zu Gerichtsverfahren bieten schnellere Erfolgschancen?

1. Kurz-Zeit-Mediation

Die Kurz-Zeit-Mediation ist eine spezielle Form der Mediation.
Es geht darum, den gesamten Mediationsprozess in einer Sitzung zu gestalten.
Dies erfordert vom Mediator eine größere Vorbereitung der Mediationen, eine stärkere Prozessgestaltung sowie ein genaues Zeitmanagement. Die Kurz-Zeit-Mediation hat einen zeitlichen Umfang von ca. 3 Stunden. Sie wird in der Praxis von den Parteien sehr geschätzt, da sie ihren Konflikt in einer einzigen Sitzung in einen überschaubaren Rahmen preiswert lösen können.

RA Hermann Kulzer wendet für die Kurz-Zeit-Mediation das System der ergebnisfokussieren Klärung an. Das System ist erprobt und schon in zahlreichen Fällen erfolgreich eingesetzt worden.

2. Shuttle-Mediation
Die Shuttle Mediation (auch: Pendelmediation) ist eine vollwertige Mediation, bei der die Parrteien jedoch nicht beide gleichzeitig in einem Raum präsent sind.
Der Mediator führt den Dialog mit den Parteien getrennt durch und überbringt die mit der in einem anderen Raum befindlichen Partei erarbeitete Botschaft zu der Partei im anderen Raum. Das geschieht wechselseitig. Diese Methode kann zeit- und nervensparend sein.

3. Telefon- Mediation
Telefon-Mediation ist ideal, um Streitereien in relativ kurzer Zeit beizulegen.
Anstatt sich persönlich zu treffen, telefonieren Mediator und die Konfliktpartner abwechselnd.

4. Schiedsverfahren
Beim Schiedsverfahren setzten die Konfliktparteien ein/en Schiedsrichter/Schiedsgericht ein, das -außerhalb der ordentlichen Gerichtsbarkeit-  eine Lösung und Entscheidung herbeiführen soll. Hier steht am Ende ein Schiedsspruch, der bindend und abschließend ist.

5. Güterichter wenn schon ein Gerichtsverfahrens anhängig ist
Wird der Güteversuch nach der Methode der Mediation gewählt, wird das gerichtliche Verfahren auf Antrag der Beteiligten zum Ruhen gebracht und einem Güterichter zugeleitet.
Güterichter z.B. an sächsischen Gerichten sind in der Methode der Mediation besonders geschulte Richterinnen und Richter, die für die streitige Entscheidung des Verfahrens nicht zuständig sind.
Ist der Güteversuch erfolgreich, endet er mit einer schriftlichen und, wenn erwünscht, auch vollstreckbaren Vereinbarung. Das gerichtliche Verfahren wird dann - je nachdem, was die Beteiligten vereinbart haben - beendet, indem die Beteiligten eine Vereinbarung entweder als gerichtlichen Vergleich abschließen oder verfahrensbeendende Erklärungen abgeben.

Scheitert der Güteversuch, wird das gerichtliche Verfahren wieder aufgenommen und nicht vom Güterichter, sondern von dem zuständigen Richter weitergeführt, so dass der Güteversuch - auch wenn er ohne Erfolg geblieben ist - keinerlei nachteilige Auswirkungen auf das dann notwendige gerichtliche Verfahren hat.  

Durch den Güteversuch nach der Methode der Mediation entstehen keine zusätzlichen Gerichtskosten. Für die Teilnehmer am Güteversuch entstehen allerdings die eigenen Kosten für die Wahrnehmung eines Sitzungstermins.
Dazu gehören auch die Kosten für die Teilnahme ihrer Rechtsanwälte.


6. Anwaltlicher Mediator, wenn schon ein Gerichtsverfahren anhängig ist

Da die Gerichte in machen Städten überlastet sind, dauern dort Gerichtsverfahren oft sehr lange - manchmal viele Jahre. Wenn die Parteien an einer schnelleren Klärung interessiert sind, können sie gemeinsam einen Mediator beauftragen mit dem Ziel, den Streit außergerichtlich zu klären.

In vielen Fällen sind die Parteien nach der langen Wartezeit viel kooperativer.
Streit um des Streites willen, findet man nicht gut, wenn das noch Geld kostet und einen nicht voran bringt.

Wie wäre die Verfahrensweise?
  • Eine Partei startet die Initiative: Sie fragt bei der anderen Partei an, ob man nicht parallel zum Gerichtsverfahren nochmals ein Mediationsverfahren versuchen soll. Bei Zustimmung geht es weiter. 
  • Gemeinsam wird ein Mediator ausgewählt und bestimmt.
  • Man einigt sich mit dem Mediator auf ein Verfahren und einen Preis.
  • Die Parteien treffen sich.
  • Der Mediator hilft den Parteien gemeinsam eine Lösung zu finden.
  • Die Einigung wird protokolliert
Allein wenn man ausrechnet, welche Zeit- und Kostenersparnis eine sachgerechte Einigung hat, sind beide Parteien offen für Verhandlungen und Lösungen.

Vorteile der Mediation
Die Mediation kann für die Beteiligten im Vergleich zum gerichtlichen Verfahren in vielerlei Hinsicht vorteilhaft sein. Insbesondere kommen folgende Vorteile in Betracht:

  • Im Rahmen der Mediation steht mehr Zeit zur Verfügung. 
  • Hintergründe des Konflikts und die Interessen der Beteiligten können besser herausgearbeitet und berücksichtigt werden.
  • Im Mittelpunkt der Mediation stehen die Beteiligten.
  • Die Beteiligten können selbst bestimmen, wie der Konflikt gelöst wird.
  • Durch die Mediation können auch weitere Konflikte, die die Beteiligten belasten, gelöst und beigelegt werden.
  • Die Mediation ist nicht öffentlich und
  • Die Mediation ist streng vertraulich.

Fazit und Angebot

Die Mediation ist oft die bessere Methode der Konfliktklärung als ein Gerichtsverfahren.
Mediation ist auch vorsorgend möglich - also bevor Konflikte eskalieren. 

Wir haben schon zahlreiche (Kurz)mediationen durchgeführt mit hohen Erfolgsquoten.

Mein meist angewandtes System der Mediation nennt sich ergebnisfokussierte Klärung und versucht in drei Stunden die Parteien zu einer Einigung zu führen/leiten.

Ich benötige eine Stunde Vorbereitung und dann drei Stunden mit den Konfliktparteien, gemeinsam in angenehmer Atmosphäre- beispielweise einem schönen Hotel (das auch die Konfliktparteien bezahlen müssten) 

Ich biete an, einen solchen Versuch in drei Stunden zum Pauschalpreis von 1.000 Euro netto durchzuführen (soweit der Verhandlungsort in der Nähe meiner Heimat Dresden liegt) 


Nutzen Sie die Chance der Mediation. Wählen Sie mich zur Beendigung Ihrer Rechtsstreitigkeiten.

Mailen Sie mir unter:

kulzer@pkl.com


oder 

schreiben Sie mir unter: 

Hermann Kulzer MBA
Fachanwalt, Wirtschaftsmediator

Glashütterstraße 101 01077 Dresden

oder 

rufen Sie mich an: 
 0351 8110233

Hermann Kulzer MBA
Fachanwalt
Mediator (Dresden International University)
insoinfo
Verfasser: Hermann Kulzer MBA , Fachanwalt, Wirtschaftsmediator (Dresden International University DIU)
 
 
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