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Aktuelles


02.06.2020 MANAGERSCHUTZ VOR EXISTENZIELLEN RISIKEN
MANAGER TRAGEN IN ZEITEN EINER KRISE EINE BESONDERE VERANTWORTUNG.
DIES GILT AUCH IN ZEITEN VON COVID 19.

KANN MAN DEN LOCKDOWN IN VIELEN BEREICHEN OHNE SCHADEN ÜBERLEBEN?
WIE WIRD SICH DER MARKT NACH DER KRISE ENTWICKELN?
WIEVIEL UMSATZ MACHT MAN IN 6 MONATEN UND WIEVIEL PERSONAL BRAUCHT MAN UND KANN MAN WIEDER RENTABEL WIRTSCHAFTEN?

DARF MAN TROTZ KRISE DIE GESELLSCHAFT FORTFÜHREN ODER SOLL MAN EINE INSOLVENZ EINLEITEN- WENN JA- WELCHE VORTEILE HAT EINE EIGENVERWALTUNG?
DARF MAN JETZT NOCH NORMAL WAREN BESTELLEN OHNE DAS RISIKO EINES EINGEHUNGSBETRUGES EINZUGEHEN? 
BESTEHT TROTZ DES GESETZES ZUR AUSSETZUNG DER INSOLVENZANTRAGSPFLICHT DAS RISIKO EINE INSOLVENZSTRAFTAT ZU BEGEHEN (Z.B. BANKROTT OÄ)?
GIBT ES EINEN VERSICHERUNGSCHUTZ FÜR GESCHÄFTSFÜHRER UND VORSTÄNDE, DER WIRKLICH HILFT? WAS SOLLTE DORT VEREINBART SEIN UND WAS NICHT?
WIE KANN MAN EINER HAFTUNG VORBEUGEN?
WIE KANN MAN SICH IM FALLE EINES FALLES WIRKSAM VERTEIDIGEN?

ALS GESCHÄFTSFÜHRER ODER VORSTAND HAFTEN SIE PERSÖNLICH FÜR SCHÄDEN AUS PFLICHTVERLETZUNGEN. DIES KANN MAN EINSCHRÄNKEN. 

SIE TRAGEN AUCH DIE STRAFRECHTLICHE VERANTWORTUNG für DAS UNTERNEHMEN.
DIE VERTEIDIGUNG SCHEITERT IM FALLE DES FALLES ABER DANN OFT AN FEHLENDEN DOKUMENTEN ZUR VERTEIDIGUNG UND FEHLENDEN MITTELN, WEIL ALLES BESCHLAGNAHMT WURDE.


EXISTENZIELLE RISIKEN SOLLTEN/MÜSSEN DAHER RECHTZEITIG ERKANNT, VERMIEDEN ODER VERSICHERT WERDEN. VERTRAGLICHE FREISTELLUNGEN DURCH DIE GESELLSCHAFTER SIND EINE ANDERE OPTION. 


AKTUELL MUSS EINE WICHTIGE SACHE BEACHTET WERDEN:
  • DIE AUSSETZUNG DER INSOLVENZANTRAGSPFLICHT WEGEN COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz – COVInsAG - GREIFT NUR, WENN DIE ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT CORONABEDINGT IST UND 
  • ES MUSS ERFOLGVERSPRECHENDE SANIERUNGSAUSSICHTEN GEBEN 
  • DIES REGELT: Artikel 1/ Gesetz zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und zur Begrenzung der Organhaftung bei einer durch die COVID-19-Pandemie bedingten Insolvenz
    COVInsAG §1 Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
    Die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags nach § 15a der Insolvenzordnung und nach § 42 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Dies gilt nicht, wenn die Insolvenzreife nicht auf den Folgen der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus (COVID-19-Pandemie) beruht oder wenn keine Aussichten darauf bestehen, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen. War der Schuldner am 31. Dezember 2019 nicht zahlungsunfähig, wird vermutet, dass die Insolvenzreife auf den Auswirkungen der COVID- 19-Pandemie beruht und Aussichten darauf bestehen, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen.
    Ist der Schuldner eine natürliche Person, so ist § 290 Absatz 1 Nummer 4 der Insolvenzordnung mit der Maßgabe anzuwenden, dass auf die Verzögerung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Zeitraum zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 keine Versagung der Restschuldbefreiung gestützt werden kann. Die Sätze 2 und 3 gelten entsprechend.'

    GRUND FÜR DIE AUSSETZUNG UND VORAUSSETZUNGEN: 
Schon am 16. MÄRZ 2020 wurde auf der Homepage des Bundesjustizministeriums folgendes veröffentlicht: Bis zum 30.09.2020 setzen wir die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen aus.

„Wir wollen verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen. Deshalb flankieren wir das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen.
Mit diesem Schritt tragen wir dazu bei, die Folgen des Ausbruchs für die Realwirtschaft abzufedern.“

CORONA-ERLEICHTERUNGEN
  • Für Insolvenzantragspflichtige, die bis zum 31.12.2019 zahlungsfähig waren, streitet eine Vermutung dafür, dass die Insolvenzreife auf der Covid-19-Pandemie beruht.
  • Die an die Insolvenzreife geknüpften Zahlungsverbote (§ 64 Satz 1 GmbHG, § 92 Abs. 2 Satz 1 AktG) werden gelockert, um Geschäftsführer und Vorstand vor Haftungsgefahren zu schützen.
  • Die Neuaufnahme von Krediten in der Krise wird anfechtungs- und haftungsrechtlich privilegiert.
BERATUNGSBEDARF?
  • GESCHÄFTSFÜHRERVERTRAG
  • GESCHÄFTSSFÜHRERHAFTUNG
  • BERATUNG/COACHING IN DER KRISE
  • Liquiditäts- und/oder Sanierungsgutachten 
  • Tool zur laufenden Prüfung und Planung der Liquidität
  • HAFTUNGSPRÄVENTION 
  • AUFSICHTSRAT UND BETRIEBSRAT IN DER KRISE der Gesellschaft
  • WIR (Steuerberater, Fachanwälte für Insolvenzrecht, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater) HELFEN PERSÖNLICH ODER PER VIDEOCHAT.
KONTAKT: 
  • Hermann Kulzer MBA
  • Fachanwalt für Insolvenzrecht
  • Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
  • Kulzer@pkl.com
  • 0351 8110233 




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Verfasser: Hermann Kulzer MBA Fachanwalt für Insolvenzrecht
 
 
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